Projekt „Neuland“

Shutterstock Mohd KhairilX
Bei mir ist ja so einiges neu. Neuerdings schreibe ich. Neuerdings spielt meine Familie verrückt, weil der manifestierte Wochenablauf ohne mich stattfindet (manchmal). Eifersucht – dank mangelnder Würdigung der Hobbies und Worte der Familienmitglieder – belagert die eigentlich noch nie vollständig vorhandene Harmonie im Hause Saller. Was soll ich sagen, das Leben mit und als Autor scheint untragbar. Naja, einen Tod muss man sterben…

Die Zeit, die mein Manuskript nun in der (Ver-)Besserungsanstalt verbrachte, nutzte ich, um einen weiteren Punkt auf meiner to-do-Liste abzuarbeiten: FACEBOOK.

So frickelte ich mir einen Account zurecht und erstellte eine Seite. So weit, so leer. Freunde mussten her. (Dass sich das jetzt reimt, ist übrigens Zufall.) Ich stöberte also in meinen Büchern zu Hause und fand tatsächlich einige meiner Lieblingsautoren bei facebook wieder. Schüchtern wie ich bin, traute ich mich nicht, sie um eine Freundschaft zu bitten. Ich trat dann erst mal ein paar Gruppen bei, die sich mit dem Selbstverlegen bzw. dem Bücherschreiben auseinandersetzten und studierte die Kommunikation bei facebook. Hört sich bescheuert an? Ganz ehrlich, so fühlte es sich auch an. Gespräche auf facebook haben eine ganz eigene Dynamik. Als Autor wird man ja schon wissen, wie man mit Wörtern umzugehen hat. Weitgefehlt. Also wieder zurück zum Anfang. Freunde finden! Meine Suche galt Gleichgesinnten, sprich Autoren aller Art und Freunde der Literatur. Und dann geschah etwas völlig Unerwartetes: innerhalb von drei Wochen explodierte mein Freundezähler. Plötzlich waren es jenseits der 1.000 Kontakte. Huch! Alles Autoren und Bücherverliebte. Krass. Mittlerweile bekomme ich täglich an die 20 Anfragen…

#Literaturliebendevereinigteuch

#irgendwannversteheichauchdiesesfacebook