Sensual Experiences

Heute, am 08.11.2017, habe ich den Startschuss für ein neues kleines Projekt gegeben. Jeder weiß, wie lange es dauert, bis man einen Roman endlich der Leserschaft präsentieren kann. Da sind kleine Zwischenziele eine willkommene Motivation. Ich möchte sukzessive weitere Kurzgeschichten unter dem Deckmantel „Sensual Experiences“ veröffentlichen.

 

Eine Reihe, die sich der sinnlichen Erotik widmet und deren Handlungsorte überall auf der Welt spielen. Wie die Head des ersten Titels verrät, spielt die Geschichte in London. Erhältlich sollen die Geschichten exklusiv über amazon im eBook-Format sein.

Link zu amazon: hier.

ASIN: B0777X3SQ3

 

Klappentext:

Ally bezieht gerade ihr erste eigene Wohnung in London. Genau genommen ist es ein Hausboot und mit ihren dreißig Jahren wird es höchste Zeit für ein wenig Selbstständigkeit. Doch kaum, dass sie ihr Hab und Gut im Boot verstaut hat, gerät sie an Aiden, einem charmanten Fahrradkurier, der mehr als ein Päckchen für sie bereithält.

Leseprobe:

Ein Geschenk für Ally

Ich konnte mein Glück kaum fassen, als ich mein neues Zuhause vor mir erblickte. Na schön, es war alt und benötigte einen neuen Anstrich, hier und da eine Reparatur. Dennoch war die Lucy May in meinen Augen der Inbegriff von Schönheit und Freiheit. Mein Schmalboot. Ein Traum in Petrolblau. Der Vorbesitzer hatte mir liebenswürdigerweise seine Blumentöpfe überlassen, die jetzt im Juni blühten und sich wie ein idyllischer Rahmen um das Boot legten. Hortensien, Geranien und wunderschöner Oleander zierten aneinandergereiht den Anlegeplatz. Zufrieden lächelte ich und grüßte meinen neuen Nachbarn, der gerade den Einkauf in seinem rostrot gestrichenen Kahn verstaute.
Lange hatte ich nach einem Boot suchen müssen, weshalb ich umso erfreuter war, als meine Maklerin mir vor zwei Wochen von diesem Schätzchen berichtete. Mit dem Kauf konnte ich gleichzeitig eine der begehrten Dauerliegestellen im Herzen Londons ergattern. Schluss mit dem WG-Leben, für das ich mir mit meinen dreißig Jahren ohnehin viel zu alt vorkam. Nun hieß es ankommen.
Den letzten meiner wenigen Umzugskartons hatte ich gerade im Boot verstaut, als ein Mann mich von der Anlegestelle aus ansprach.
»Hi, sind Sie zufällig Ally Williams?«
Ich sah mich um und erblickte einen Fahrradkurier, der seine dunklen Augenbrauen fragend nach oben zog.
»Ja, die bin ich«, erwiderte ich perplex und ging ihm entgegen.
»Ich habe eine eilige Lieferung für Sie«, strahlte er erleichtert und zog seinen Kurierrucksack von den Schultern. Verblüfft darüber, dass ich am Einzugstag bereits Post erhielt, folgte mein Blick seinen Händen, die ein kleines Päckchen ans Tageslicht beförderten.
»Könnten Sie mir die Annahme bitte noch quittieren?«, fragte er genau in dem Augenblick, als der Himmel seine Schleusen öffnete und ein lauer Platzregen über uns hereinbrach.
»Verdammter Mist. Auch das noch!«, schimpfte er.
Innerhalb weniger Sekunden waren wir vollkommen durchnässt. Spontan bot ich ihm an, mir ins Boot zu folgen. […]