Von wilden Entschlüssen

Da habe ich doch meinem Vetriebspartner gekündigt. Das war keine Spontanentscheidung, sondern ein durchdachter nächster Schritt. Wenn man nur mit Werbung, die man zudem teuer kaufen muss, noch signifikante Absätze generiert, ist es an der Zeit über Alternativen nachzudenken. Für mich waren die vielen Kanäle ein Vorteil gegenüber der einen Plattform namens Amazon. Doch tatsächlich glaube ich, dass die Möglichkeit einer Leseflatrate mehr Potential birgt. Ich werde es wohl herausfinden.

Kurz und gut

Die dritte Kurzgeschichte ist veröffentlicht. Damit verbunden war eine Gratis-Aktion aller drei Serienteile der Reihe Sensual Experiences. Beworben habe ich diese lediglich über meine zwei Social Media Kanäle Instagram und Facebook. Für mich war wichtig zu erfahren, welche Reichweite ich generiere, ohne Kosten zu produzieren. Das Ergebnis kann sich m.E. sehen lassen. Jedenfalls habe ich selten in so kurzer Zeit so viel „verkauft“.

Fazit: Als Multiplikator würde ich die Aktion kurz nach dem Ende nicht bezeichnen, doch immerhin wohnt jetzt mindestens ein kleines Werk von mir auf hunderten von Kindle-Readern im deutschsprachigen Raum.

Harte Fakten: Dennoch konnte ich mit den drei Kurzgeschichten die Top 20 knacken. Die Aktion dauerte 4 Tage und hat mich 0 Cent gekostet. Geschichten als Werbemittel? Klar, das Rad habe ich nicht neu erfunden und ich profitieren sogar davon. Neben den laufenden Romanen, an denen ich monatelang arbeite, bringe ich kleine Ideen zwischendurch zu Papier und arbeite an mir und meiner Stilistik. Plotten brauche ich hier nicht, Recherche ist dennoch ein Thema. Ich nutze daher z.B. Orte, die ich gut kenne, sodass sich der Aufwand im Rahmen hält.

Neues Ziel? Bis Weihnachten noch eine vierte Geschichte veröffentlichen. Die Idee habe ich schon im Kopf. Nun fehlt nur noch die Zeit … auch so ein Thema.

 

 

Vorwärts

Die Leserunde bei Lovelybooks mir etwas Sorgen, da beim letzten Mal plötzlich riesiges Missverständnis darüber herrschte, dass es in dem Erotikroman zu viel Sex gab. Hm. Das Problem wird sich wohl kein zweites Mal ergeben, doch gehe ich mit gemischten Gefühlen in die nächste Runde.

Mittlerweile ist auch das Taschenbuch bestellbar und die Schnipsel-Kampagne auf Instagram angelaufen. Megaspannend, da ich jetzt erst die Wirkung der Hashtags verstanden habe. Tja, ich und Social Media …

 

 

Noch einen Schritt…

…zur Veröffentlichung meines zweiten Romans. Was mich davon abhält? Der Probedruck ist noch nicht eingetroffen. Ich habe das Cover nämlich selbst erstellt und möchte sicherstellen, dass alles 100% so aussieht, wie ich es angelegt habe. Notfalls muss ich noch einmal nachjustieren.

Es war wirklich ein langer Prozess, bis ich mich schlussendlich für einen Entwurf entschieden hatte. An diesem habe ich dann auch noch einmal zig Arbeitsstunden gesessen. Doch dadurch ich habe festgestellt, dass mir die grafischen Arbeiten genauso gefallen, wie das Schreiben der Bücher.

Beim zweiten Buch habe ich einiges anders gemacht. Ich stamme ja aus einer sehr kreativen Familie, insbesondere was Bücher und Illustrationen angeht. So habe ich für das Lektorat kurzerhand auf eine interne Quellen zurückgreifen können und bin dankbar und super glücklich mit dem Ergebnis. Alles in allem war dieses Buch im Vergleich zum Debütroman Sommernächte recht günstig in der Umsetzung. Beim ersten Buch habe ich alle Register gezogen: Lektorat, Covergestaltung, haufenweise kostenintensive Werbung inkl. Werbematerial. Auch auf den Messen in Frankfurt und Leipzig bin ich gewesen und habe mich auf den Self-Publishing-Day 2017 nach Hamburg getraut. Ich wusste schon, dass das alles richtig teuer gewesen ist, aber meine Aufstellung für die Steuererklärung hat mich fast umgehauen. Natürlich möchte ich keine der Erfahrungen missen. Alles war wichtig, um dahin zu kommen, wo ich jetzt bin. Ich habe mittlerweile einen Punkt erreicht, wo ich gelassen über all das, was ich machen könnten, hinweg lächeln und mich ganz auf meine Bücher konzentrieren kann – vielleicht die wichtigsten Erfahrung.

Wie geht es weiter?

Wenn ich auf die wichtigsten Meilensteine in meiner Autorenlaufbahn zurückblicke, konnte ich mich in Vorbereitung auf die Veröffentlichung von „Sommernächte“ mit dem Selfpublishing vertraut machen. Damit waren die Veröffentlichungen meiner Kurzgeschichten und auch des zweiten Romans zügig umgesetzt. Allerdings habe ich, wie bereits erwähnt, viel hinzukaufen müssen. Dadurch, dass ich mich mit der Covererstellung vertraut gemacht habe, wird auch dieser teure Kostensatz zukünftig wegfallen. Weiterhin möchte ich mich noch näher mit dem Buchsatz beschäftigen und habe mir Fachliteratur für den Urlaub besorgt. Will heißen, ich werde mich mit dem Layouten von Texten auseinandersetzen. Neues Ziel, neues Glück! Ach ja, und Buch Nr. 3 will noch fertig geschrieben werden. Und eigentlich ist Buch Nr. 4 auch bereits zur Hälfte fertig.

Es gibt viel zu tun! Nach dem Buch ist vor dem Buch …

 

 

 

Happy Booksday

Mein Debüt feiert Geburtstag! Kaum zu glauben, dass es bereits 1 Jahr her ist, dass ich „Sommernächte“ veröffentlicht habe. Eine wahnsinnig aufregende Zeit, in der rückblickend so viel passiert ist, mit dem Buch, mit mir als Mensch und Autorin, mit meiner Vorstellung über Social Media und einem total verrückten Buchmarkt. Ich, Klaustrophobin, habe mir Buchmessen und Events rund um die Schriftstellerei angetan und meine Nase in Fachliteratur gesteckt, anstatt mich der geliebten Belletristik zu widmen. Dafür habe ich jedoch selbst in den letzen Wochen für Nachschub gesorgt und Buch Nummer 2 niedergeschrieben. Eine Geschichte, die mich mehrfach überraschte. Anfänglich noch Kurzgeschichte, wollte sie nicht enden und nötigte mich, ihr einen ganz eigenen Verlauf zu verpassen. Damit tat sich eine Genrehürde auf, die ich erst gar nicht zu nehmen wusste. Aus der ursprünglich kleinen Liebesgeschichte mit Hang zur Erotik mutierte schließlich ein spannungsgeladener Liebesroman mit einer Spur Thriller und einer Prise Erotik. Was habe ich über den genretypischen Merkmalen gesessen und verzweifelt versucht, meinen Roman dort irgendwo hineinzupressen?! Überall las ich, der Autor möge sich im Vorhinein im Klaren darüber sein, mit welchem Genre er welche Zielgruppe beglücken möchte. Tja, Entschuldigung, aber das war ein Selbstläufer. Die Geschichte wollte es so! Derzeit wird das Cover geschmiedet und ich überarbeite noch einmal Klappentext und die zweite Runde Buchtext nach dem Lektorat.

A pro pos Lektorat. Noch so eine verrückte Geschichte, von der ich das nächste Mal berichten möchte.